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Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen...
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Adlerkrieger



Adeliger
274 Beiträge

Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 07 Feb. 2012 22:59


Hallo liebe Leute.

Seit einiger Zeit unterhalte ich mich mit einer Psychologin über paranormale Ereignisse, unter anderem auch über Geisterscheinungen oder ähnlichem. Sie hat mir dazu einige interessante Dinge geschildert die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ihrer Meinung nach gibt es tatsächlich Dinge für die die heutige Wissenschaft, auch die Psychologie keine Erklärung parat hat. Doch vor allem bei Erscheinungen besonderer Art kann man wenn man den Menschen der so etwas erlebt genauer unter die Lupe nimmt gewisse Anhaltspunkte finden.

Ein großer Teil dieser Menschen hat ein traumatisches Erlebnis gehabt und leidet somit unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Diese kann hervorgerufen werden durch eine Naturkatastrophe (Flutwelle, Erdbeben etc), durch Angriffe auf die Gesundheit physischer und psychischer Art (Überfälle, Mobbing usw.) oder auch andere Dinge. Vor allem Soldaten die in Gebieten stationiert sind in denen es heiß zugeht- wie zum Beispiel in Afghanistan- kommen mit dieser Krankheit nach Hause.

Ich bin leider kein Arzt und kann somit nicht genau schildern was für Vorgänge da ablaufen. Doch soweit ich das verstand hat unsere Psyche mehrere Möglichkeiten für einen Heilungsversuch. Eine davon ist das die Erinnerung an ein bestimmtes Erlebnis komplett gelöscht wird, es gibt dieses Erlebnis bei den Menschen einfach nicht mehr. Eine andere Methode ist das "Schaffen" von Begleitern oder das Sehen von Wesen die die meisten Menschen nicht wahrnehmen. Auch können Stimmen vernommen werden die sonst keiner hört. Diese können entweder schützend bzw begleitend oder auch schadend auf den Betroffenen wirken. Wahrheit und Fiktion verschwimmen, Wünsche oder auch Ängste manifestieren sich.

Auch auf meine Frage wie sie sich Erscheinungen erklärt die mehrere sehen hatte sie eine Antwort parat. Laut ihre Aussage ist Angst ansteckend. Gut zu sehen ist das bei Massenpaniken. Oft beginnt ein einziger panisch zu schreien oder zu stoßen da er aus der Situation in der er steckt entkommen will. Andere lassen sich anstecken und geraten ebenfalls in Panik. Dies wird scheinbar durch einen gewissen Stoff der bei Angst ausgeschieden wird verursacht. Das selbe gilt für Aufregung oder Anspannung. Jedoch gibt es wohl auch Menschen die vollkommen resistent sind, sie lassen sich nicht von der Panik anderer anstecken sondern bleiben ruhig und gelassen.

Bei Besuchen von Spukorten ist meistens schon eine gewisse Anspannung vorhanden bevor etwas passiert. Sobald dann einer etwas hört oder sieht versetzt er andere unter Umständen in Alarmbereitschaft und kann evtl sogar das was er wahrnimmt an andere weitergeben

Auch das Poltergeistphänomen kann oftmals mit psychischen Problemen des Betroffenen erklärt werden, ich glaube dazu gibt es ja hier schon einen Beitrag der das alles gut erklärt.

Wie denkt ihr darüber? Auch wenn vielleicht ein hoher Prozentsatz von Leuten die derartige Dinge wahrnehmen eine schwere Zeit hinter sich hat ist es auch für mich kaum vorstellbar das alles mit der Angeschlagenheit einer Psyche zu erklären ist. Sind euch vielleicht Fälle bekannt die diese Theorie bestätigen oder widerlegen?

Mfg, Adlerkrieger


 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 08 Feb. 2012 01:50


Hallo Adlerkrieger,

jetzt habe ich lange überlegt, ob ich ein so privates Erlebnis hier posten soll. Nun ja, weil ich denke, dass es wichtige Antworten für dich enthält und ich dir somit helfen kann. Du warst ja auch sehr offen mit deinem Erlebnis.

Es geht um meine Jugendliebe. Wir waren damal 16 Jahre alt. Seine Mutter lag im Sterben, sie hatte Krebs. Sie wurde zuhause betreut und im Sterben von ihrem Mann und ihren Kindern begleitet. Ich ging selten zu ihr rein, weil ich mich nicht damit konfrontieren wollte. Mein Freund kam nicht gut mit dieser Situation klar. Er trank, ging nicht mehr zur Schule, war Tage verschwunden und die Familie war irgentwie erstarrt. Es ist etwas vorgefallen, was ich jetzt hier nicht berichte, was dazu geführt hat, dass meine Eltern mir den Umgang mit meinen Freund verboten. Wir trennten uns gezwungener Maßen, was ihm noch mehr zusetzte. Ich gehorchte meinen Eltern und brach den Kontakt völlig ab. Ich hörte natürlich Gerüchte über ihn, dass er Selbstmordversuche mit dem Morphium seiner Mutter unternahm und andere schreckliche Sachen. Ich hielt mich aber von ihm fern.

Später habe ich geheiratet, meinen Sohn bekommen, mein Leben gelebt, ihn aber nie vergessen. Wie das eben mit der Jugendliebe so ist. Dann kam die Grenzöffnung und ich hörte er sei mit seinen Schwestern nach Badenwürtenberg gezogen. 1999 klingelte mein Telefon und er war dran und sagte, dass er Hilfe bräuchte. Er würde gerade mit Hilfe eines Betreuers wieder aus der Psychatrie entlassen, bekäme eine Wohnung und hätte niemand außer seinen Vater in der Heimatstadt. Er würde sich freuen, wenn ich ihn mal besuche und er mich wieder sieht. Ich war sozuerst erschrocken, dann freute ich mich. So fanden wir wieder zusammen. Ich lebte damals wieder allein. Ich erfuhr von seiner schrecklichen Vergangenheit und dass er mit Unterbrechungen immer mal wieder in der Psychatrie war. Diagnose: Paranoide Schitzophrenie.

Seine traumatischen Erlebnisse: Tod der Mutter, als er in der Pupertät war, Selbstmordversuche, unter Drogeneinfluß einen Menschen tot gefahren

Weil ich nicht wußte, was da für eine Verantwortung auf mich zu kommt und wegen meiner Gefühle für diesen Menschen, bin ich mit ihm zusammen gezogen. Er nahm Medikamente und es ging eine Zeitlang gut. Ich kontrollierte nicht, ob er seine Medis nahm und machte mir auch sonst keine Gedanken über seine Krankheit. Ging aber immer 1x die Woche mit zum Gespäch zur Psychaterin. Heute verstehe ich ihre Blicke, damals nicht.

Nach einer Weile fing er an, Nachts wie ein Flitzebogen aus dem Bett zu springen und hat sich auch verletzt dabei. Er war oft durcheinander und sagte er hätte Angst und er müsse Alkohol trinken, damit die Angst weg geht. Manchmal schlief er auch 2 Tage am Stück, durch seine Beruhigungspillen. Doch dann wurde es aufeinmal unterträglich mit ihm. Er sagte Dinge wie, siehst du denn nicht meine Mutter mit den schweren Taschen, nimm sie ihr ab, ich war sehr geschockt und konnte darau nichts sagen. Dann erzählte er mir, er sehe noch andere Menschen bei seiner Mutter und ob ich dumm wäre es nicht zu sehen. Ich sah natürlich nichts. Er sagte auch vorm Haus würde die Stasi ihn beobachten und er ginge jetzt runter und stelle sie zur Rede. Er hatte Verfolgungswahn und sah tote Menschen. 2 Tage später eskalierte die Situation. Es war Mittag, ich war an der Arbeit da klingelte mein Handy, er schrieh durchs Telefon, ich solle kommen, er hällt den schlimmen Pfeifton nicht aus und ich hörte tatsächlich durchs Handy diesen hohen Pfeifton. Ich ging nachhause und wollte ihn beruhigen aber es ging nicht. Er rief die Feuerwehr an, die Polizei und schrie am Telefon um Hilfe. Dann schnappte er sich ein Messer und schloß sich im Schlafzimmer ein und sagte, er wolle nicht geholt werden und die vielen Menschen sollen die Wohnung verlassen. Aber nur ich war da. Und dieser hohe Pfeifton, der mir im Ohr weh tat. Ich rief seinen Betreuer und die Notzentrale an, die Nummern, die ich von seiner Ärztin bekommen hatte. Sie kamen alle sogar die Polizei. Es war schrecklich, wie sie ihn in die Zwangsjacke steckten und ihn die Spritzen gaben. Er schrie immer nur geht alle weg.

Was er gesehen hat, habe ich nicht gesehen, aber ich habe gehört, was er hörte. Diesen unbeschreiblich hohen Pfeifton, durchgehend, schrill. Ich habe keine Erklärung dafür. Ich bin ein kern gesunder Mensch kann einiges wegstecken und weiß das er sehr krank ist. Und Schitzophrenie ist nicht ansteckend. Und somit denke ich, dass nicht alle seine Aussagen aus seinem kranken Hirn entsprangen. Ich habe mit ihm nur 6 Monate zusammen gewohnt. Nach diesem Tag habe ich mich nie wieder mit ihm in Verbindung gesetzt. Es gibt noch viel dazu zu sagen und zu berichten, aber ich denke das reicht erst mal.

LG Kleine Feder




Geändert von Kleine Feder am 8.Feb.2012 1:57
 
     
Grey Owl



Senator
527 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 08 Feb. 2012 18:52


Hammer ...

da hast Du ja die volle Breitseite bekommen Feder.

Was mich interessiert ist dieser "schrille Pfeifton".
Haben die Personen die Deinen damaligen Freund dann in die Zwangsjacke steckten diesen Ton auch gehört... oder war er nur auf Dich beschränkt? Kannst Du dazu etwas sagen ?
Und, wann hörte dieser Ton auf für Dich "hörbar" zu sein?

Grey Owl


 
     
Merisa



Adeliger
304 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 08 Feb. 2012 21:11


Hallo Kleine Feder,

das hätte mich auch interessiert. Die nächste Frage wäre dann, wann fing es an, dass du den Ton gehört hast: Erst nachdem sich dein damaliger Freund über den Ton beschwert hat - oder schon zuvor?

Als theoretische Erklärungen kämen in Frage:

  • Den Ton gab es wirklich.
    Besonders hohe Frequenzen können nicht von allen Menschen, vor allem nicht von Älteren, gehört werden. Als Geräuschquelle kämen z.B. irgendeine kaputte Maschine oder so Geräte zur Vertreibung von Tieren in Frage.
    Der Ton könnte auch in deinem Ohr entstanden sein, vielleicht durch eine stressbedingte Durchblutungstörung.

  • Der Ton existierte nicht wirklich.
    Dein Mitgefühl und seine Panik haben bewirkt,
    dass du Dir hast einreden lassen diesen Ton zu hören
    oder es gab eine gedankliche Verbindung zwischen euch, die bewirkte, dass du hören konntest was er hört,

Was meinst du?

Liebe Grüße

Merisa


 
     
spechtle



Siedler
46 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 08 Feb. 2012 22:22


Hi,

ich arbeite seit 26 Jahren in der Gerontopsychatrie. als Pfleger ca. 15 Jahre, den Rest als Therapeut.

Ich habe Patienten die es gar nicht mehr schnallen aber auch jüngere mit dehnen man sich über  ihre Krankheit unterhalten kann. Mein Anliegen war es immer diese verschiedenen Krankheiten zu verstehen. Drum habe ich sie immer erzählen lassen und war bemüht, sie nicht immer als Spinner ab zutun. Was ich Euch schreibe hört sich sicherlich komisch an aber ich habe bei diesen Menschen, nicht allen aber manchen den Eindruck gehabt, als hätten diese Kontakt, natürlich ungewollt in eine Parallelwelt. Denn sie sagen manchmal, je nach Art der Schitzophrenen Psychose

das sie Stimmen hören die Ihnen Befehle, sie sollen dies oder jenes tun. Die wenigsten dieser Stimmen die sie hören sind positiv, viele klagen darüber das es schlecht ist und aufhören soll. Vielleicht gibt es ja auch Menschen mit diesem Krankheitsbild die irgendwelche Dinge sehen können die andere nicht sehen. Irgend etwas glaube ich muß bei dem einem oder anderen sein, was wir nicht erklären können, vielleicht wird dieses Tor durch irgendwelche Schicksalsschläge geöffnet. Wie gesagt, beweisen kann ich so etwas nicht.

gruß 


 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 08 Feb. 2012 23:15


Zu den Fragen. Den Ton hörte ich zum erstenmal am Handy. Als ich zuhause ankam hörte ich den Ton nicht. Erst gefühlte 15 min später fing der Ton an und zwar stieg er in der Lautstärke an und blieb dann konstant für ca. gefühlte 30 min in dieser unerträglichen Lautstärke. Ich kann die Art des Tones mit nichts vergleichen, nur sagen, dass er sehr hoch war. Der Ton hörte auf während ich am Telefon die Hilfe rief. Als die Polizei die Tür zum Schlafzimmer aufbrach, hörte ich den Ton kurz. Ob die anderen anwesenden Personen das auch hörten, kann ich nicht sagen. Alles ging plötzlich ganz schnell und ich habe einfach nur irgenwie funktioniert. Als nächstes hörte ich den Ton 2 Tage nach dem Ergeignis. Ich war allein. Gefühlte 5 min. Ich lief in der Wohnung umher und suchte nach einer Quelle, konnte aber nichts finden. Wo ich war, war der Ton, irgendwie über oder um mich herum. 4 Wochen passierte nichts in Bezug auf den Ton. Dann wurde ich krank (Gastritis) und ich hörte den Ton öfter aber immer kurz. Dann 2 Jahre Ruhe bis ich meinen jetzigen Mann kennen lernte. Der Ton trat wieder auf und wurde von ihm auch gehört. Er suchte auch danach, fand aber wie ich keine Quelle. Die Abstände wurden kürzer und hörten auf als wir aus dieser Wohnung auszogen.

Meine einzige Erklärung ist, dass seine Angst und Panik sich im Raum durch diesen Pfeifton bemerkbar machte und lange im Raum eingeprägt ist. Ich habe keine andere sinnvolle Erklärung. Kurz: Seine Schwingungen prägten den Raum.

@spechtle

Er sprach über Dinge, die er sah, die ihn wirklich Angst machten. Seine Panik in seinen Augen machte mich hilflos, weil ich nichts sah. Und somit denke ich wirklich, dass er sich in einer Welt befand, die zwar im selben Raum wie ich war, sie zu sehen mir aber nicht möglich war. Er sprach mit seiner Mutter im Dialog und ich hörte nur seinen Part. Aber er war nie abwesend im Zusammenhang mit mir. Reagierte immer auf mich und teilte mir immer seine Erlebnisse konkret mit. Zwar mit Angst und Panik sehr nervös aber nie so abgedreht, wie an diesem schrecklichen Tag.

LG Kleine Feder


 
     
Adlerkrieger



Adeliger
274 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 09 Feb. 2012 00:07


Uiuiui, da habe ich scheinbar was interessantes angeschnitten.

Auch ich denke das man vielleicht nach gewissen Erlebnissen vielleicht die Fähigkeit besitzt mit Wesen die für andere nicht da sind zu kommunizieren. Kann auch sein das sie aus einer Parallelwelt kommen. Doch Kleine Feder, hälst du es denn für ausgeschlossen das sich seine Angst die du hier sogar so beschreiben kannst das sie für alle (denke ich) zum greifen ist auf dich übertrug und du darum das hörtest was er hörte? Natürlich hat er dich vielleicht nicht mit seiner Krankheit angesteckt wie es ein Grippekranker kann, ich glaube das hier die Zeit und auch die Intensität des Umganges mit ihm vielleicht eine Rolle spielt. Das du den Ton aber auch danach hörtest finde ich merkwürdig... vielleicht hat er auch deinen Zugang ein Stück weit geöffnet, wer weiß. Hörst du ihn denn jetzt auch noch ab und an?

Mfg, Adlerkrieger


 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 09 Feb. 2012 00:19


Hallo Adlerkrieger,

nein ich höre den Ton nicht mehr seit ich aus der Wohnung ausgezogen bin. Mein jetziger Mann, den ich ja 2 Jahre nach dem Erlebnis kennengelernt habe, hat mit der Sache ja nichts zu tun gehabt. Auch er hat den Ton gehört. Deshalb denke ich nicht an eine Kopplung der Psychen sondern an eine Prägung von Schwingungen im Raum. Die unter bestimmten Voraussetzungen, die ich nicht kenne, aktiviert werden können. Es ist nur eine Theorie und ich bin offen für weitere Theorien.

LG Kleine Feder


 
     
Merisa



Adeliger
304 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 09 Feb. 2012 01:50


Hallo ihr Lieben,

also nachdem was du jetzt erzählt hast, Kleine Feder, denke ich eher, dass dieser Ton wirklich existiert hat.

Und zu dem, was du, Adlerkrieger, ganz zu Anfang geschrieben hast: Bei allen Erkrankungen, bei denen die Informationsaufnahme, die Informationsweiterleitung oder die Informationsverarbeitung gestört ist, treten Halluzinationen häufiger auf. Manchmal wissen die Betroffenen, dass es sich um eine Halluzination handelt - z.B. wenn jemand der erblindet ist, etwas sieht - öfters wissen sie es nicht. Es gibt sehr viele Erkrankungen die die Informationsverarbeitung, also die Funktion des Gehirns, beeinträchtigen können. Z.B: Schwere Infektionen oder Stoffwechselstörungen, Verletzungen, Schlaganfälle, Hirntumoren, Demenzerkrankungen, manche Autoimmunkrankheiten, Schizophrenie, schwere Depressionen usw. Auch manche Medikamente und natürlich Drogen begünstigen das Auftreten von Halluzinationen.

Bei Völkern, bei denen der Schamanismus noch praktiziert wird, glaubt man sogar, dass Leute, die Halluzinationen haben, besonders dazu geeignet sind, selbst Schamane zu werden.
Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass das bei jemanden mir schwerer Schizophrenie funktionieren könnte.

Liebe Grüße

Merisa


 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 10 Feb. 2012 15:23


Hallo Spechtle,

ich habe ein paar Fragen an dich, weil du ja direkt mit betroffenen Menschen arbeitest. Hast du das Gefühl, dass die Patienten tatsächlich diese für dich unsichtbaren Begleiter sehen? Sind die Patienten dabei noch ansprechbar und reagieren auf dich ganz klar? Konntest du schon mal außergewöhnliche Dinge in diesem Zusammenhang wahrnehmen und wenn, wie ordnest du das ein? Hast du das Gefühl, dass nicht alle Betroffenen krank sind, sondern nur besonders sensibel und feinfühlig und deshalb in eine Welt schauen, die "normale" Menschen nicht sehen? Und die wichtigste Frage, die ich habe. Was haben die Betroffenen für eine Diagnose, bei denen du denken würdest, dass sie in eine andere Welt schauen können?

LG Kleine Feder


 
     
the-Mondfee



Gelehrter
238 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 11:39


heu zusammen

hier mal eine von mir erlebte Geschichte über einen " hohen Pfeifton "

Alltägliche Gebrauchsgegenstände gehen irgendwann einmal kaputt, so geschah es auch eines schönen Tages, das unser geliebtes Telefon den Geist aufgab,,,,,,,,,soweit ok.......es wurde ein neues angeschaft .....den alten Apparat hatten wir im Wohnzimmer an der Buchse angesteckt..........da wir aber im Flur ebenfalls eine Buchse ( Anschluss ) hatten entschieden wir das Telefon dieses mal im Flur zu platzieren und nicht mehr im Wohnzimmer.......Der Anschluss im Wohnzimmer war hinter dem Sofa.  .............. Soweit so gut......... das Fernseh oder der Radio lief abwechselnd und somit war immer ein entsprechendes Geräusch da........ Nur wenn wir diese Geräte aus machten, war da ein heller dauerhafter hoher Ton zu vernehmen.......... ich suchte ebenfalls nach dem Grund doch es war nicht möglich es zu orten........es ging bestimmt zwei Wochen so. Wenn Besuch kam fragten wir ob sie diesen Ton auch wahrnehmen können...hm..... die einen meinten  etwas zu hören und andere wieder nicht.....es war komisch und nervend denn man fixierte sich schon dauernd auf diesen Ton.....wo kommt das her........ verflixt und zugenäht das gibt es doch nicht, es kam eindeutig von drinnen und nicht von draußen das stand fest...........

Und siehe da, als ich das Sofa vorgezogen habe um gründlich zu putzen sah ich den Übeltäter......... es war der alte Telefonapparat der den Hörer verloren hatte als wir das Sofa verschoben hatten um nach dem Anschluss zu schauen weil ja das Te..fon defekt war..........der Anschlüss war ja ok nur die Tastatur am alten Apparat funzte nicht mehr .........Da der Hörer also nicht mehr auf der Gabel lag gab es dieses Hohen hellen Ton frei und das ohne Unterbrechung......... Ich mußte echt lachen und fand es gleichzeitig blöd das ich da nicht draufgekommen bin.......... Jedenfalls jetzt war die Katze aus dem Sack und es kerte wieder eine angeneme Stille ein........Man kann sich vorstellen es war ein leises und doch sehr nervendes Getöne in den Ohren........es konnte auch nicht jeder hören.........da denkste du spinnst, *g*...........

Zu dir k.Feder mag schon sein das du durch diese Anspannung und Stresssituation etwas in deinem Hirn ausgelöst hast.......denn das war schon ein sehr übles Erlebniss ohne Zweifel

 Was ich alledings schade finde, das dieser Freund keine Freunde hatte die ihn verstanden und sich seiner nicht wirklich annahmen....Er hatte mit 15 schon Hilfe geschriehen und es hatte offensichtlich keiner Vernommen.......nimm mir das jetzt nicht übel aber da sieht man das Umfeld hat Angst vor diesen Menschen  im Sinne < nicht normal > abtut und solche armen Menschen verweist........dann wird die gute weiße Weste rausgeholt und ab mit dem kaputten Typ und aufnimmer wiedersehen..... traurig echt traurig..........das sollte man ändern denn genau diese Menschen sind oft sehr sensiebel und brauchen gute Freunde neben den Psychologen natürlich denn ohne Behandlung geht dann gar nichts mehr und mit einer guten Therapie und einer gewissen Medizienischen Unterstützung ist es wieder möglich ein " normales " Leben zu führen.....Jedoch ist es oft eine Last für das Umfeld sich so einem Menschen als Freund hinzugeben......... Keiner ist vor solchen Geschehnissen absolut immun es kann täglich passieren ein Trauma zu erleben und desshalb sollte man die die in einer solchen Erlebnisswelt stecken annehmen und vielleicht auch ein Stück Freund bleiben....

Nichts für ungut kleine Feder .......... aber das war mein Empfinden über deine Geschichte.......

liebe Grüße deine Edel

 

Das Leben ist eine Waschanlage, und ich sitze auf einem Fahrrad.“ ... Kai Karsten

 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 13:28


Hallo Edeltraud,

im Grunde hast du ja Recht. Aber leider kennst du nicht die ganzen Hintergründe und Geschehnisse. Die werde ich hier auch nicht posten. Ich muss hier ja uch nicht meine ganz privaten Sachen ausbreiten. Nur soviel, möchtest du mit einem Menschen befreundet sein, der deine Tiere quält, wenn du nicht zuhause bist? Und der eine Gefahr für sich selbst und sein Umfeld darstellt, unberechenbare Aktionen startet und du dabei durchdrehst, weil das bei dir selber 100% Angst auslöst.

LG Kleine Feder


 
     
Adlerkrieger



Adeliger
274 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 17:24


Mh... Ja, ich stimme zu das man wohl gerade in schweren Zeiten Freunde braucht.

 

ABER: Es ist NICHT sinnvoll eine Freundschaft auf Teufel komm raus halten zu wollen. Ich weiß nicht ob das was ich sage nun verstanden wird, aber... eine Freundschaft besteht unter anderem aus einem Geben und Nehmen das auf freiwilliger Basis passiert. Ich zum Beispiel gebe lieber als ich nehme und ich gebe oft sehr viel. Ich opfer mich für andere auf und nehme nur sehr wenig an. Man kann dieses Geben und Nehmen in zwei Konten unterteilen... oder meinetwegen zwei Waagschalen. Pack auf die Geben-Seite die Situationen in denen du etwas "geopfert" hast und auf die andere Seite die Dinge bei denen du genommen hast. Ich vermute es muss nicht unbedingt übereinstimmen, doch wenn der Unterschied zu groß ist entfernt man sich voneinander. Und ich glaube niemand will einen zum Freund haben der immer nur nimmt und nimmt, selbst aber nicht bereit ist etwas zu geben.

 

Feder hat sich für diesen Freund genug aufgeopfert so wie ich das gelesen habe, ich erkenn da schon einen Unterschied. Ob es notwendig war diese Freundschaft zu beenden... schwierig, dazu kann und möchte ich mir keine Meinung erlauben. Ich würd aber denken wenn Feder es für sich als richtig empfunden hat dann war es das auch. Und ich denke sie hat schon gezeigt das sie eine starke Persönlichkeit mit viel Wärme in sich ist, sie wird es also nicht leichtfertig und gern getan haben.

 

Mfg, Adlerkrieger


 
     
the-Mondfee



Gelehrter
238 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 18:41


kleine Feder du warst ja damals auch noch zu jung um ihm helfen zu können mit 15 Jahren......... aber die Familie sein Umfeld hätte da schon etwas mehr hilfe sein dürfen das meinet ich mit im nicht hängen lassen...........Du hast richtig gehandelt, das hätte ich genau so gemacht da war er Erwachsen und da war es schon zu spät er brauchte diese Hilfe von Psychiatern ganz drinngend denn er war eine Gefahr für sich und sein Umfeld keine Frage..........eure Verbindung war ja lange Zeit abgebrochen und du wußest sicher nicht wie er getickt hat er war eben eine Zeitbombe und die ist explodiert........Du hast da einiges Hinter dir wo dich keiner drum beneidet......... ganz bestimmt nicht

Jedenfalls eine gute und offene Darstellung von dir kleine Feder danke für deine Offenheit

Knutsch eure Edel

Das Leben ist eine Waschanlage, und ich sitze auf einem Fahrrad.“ ... Kai Karsten

 
     
spechtle



Siedler
46 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 20:31


Hi kleine feder,

die menschen mit denen ich zu tun hatte oder habe sind in den meisten fällen an einer form schitzophrenie erkrankt. Ich habe mich mit ihnen über ihre krankheit unterhalten in der zeit als sie gut medikamentös eingestellt waren. in der regel handelte es sich eher um geräusche oder worte. Es kam auch vor das sie dinge sahen. Aus ihren erzählungen vernahm ich schon das diese dinge tatsächlich gehört oder gesehen wurden. In akutsituationen hatte ich schon den eindruck das die personen reale dinge erfuhren. nur ob das tatsächlich war oder eine cerebrale stoffwechselstörung ist weiß es nicht. 

wie schon beschrieben, habe ich nur meine eindrücke dazu. ob diese zutreffen weiß ich nicht.

gruß 


 
     
BlackGirl14


Siedler

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 11 Feb. 2012 21:54


Ich hatte auch mal einen hohen unerträglichen ton gehört... ich war grad mit meinen eltern ferhnsehen....Aufeinmal kamm eine werbung mit einem hohen schrillen ton... ich konzentrierte mich auf den ton ,und er war dar..Ich fragte meine eltern ob sie ihn auch hörten .. sie sagten nein.... Ich glaube das es schwingungen vom fehrnseher waren... weil irgendwo müssen ja die töne herkommen...Noch heute höre ich manchmal töne oder laute die andere nicht hören... das ist noch crazy!!

 


 
     
pfeifende Haube



Gelehrter
189 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 12 Feb. 2012 10:07


Hallo kleine Feder

Du hast richtig gehandelt mit deiner Entscheidung mit schizophrenen Menschen im akkut Zustand ist nicht ungefährlich. Sind sie medikamentös gut eingestellt ist es gut, aber schizophrene Schübe können immer wieder kommen oft wenn man nicht darauf vorbereitet ist.Die Stimmen und das bildliche geschehen das bei ihrem geistigen Auge abläuft ist für die Menschen Realität.

Jetzt eine kurze Zusammenfassung von dem Krankheitsbild habe das nicht aus einem Buch oder Internet obwohl mir das schon angekreidet wurde.

schizophreneSyndrome

Halluzination........Trugerscheinungen

akkustisch...bei Innenohrstörungen werden Summen und Pfeifgeräusche zu Musik bzw. Stimmen

optisch...vor allem bei Sehstörungen verwandeln sich bei Dunkelheit Gegenstände in Personen verschwinden wieder bei Licht. Ist das euch nicht schon mal passiert und was für eine Angst hattet ihr????

Beziehungsstörungen

Verfolgungswahn....Mißtrauen Schwierigkeit und Sehstörungen

Bestehlungswahn....Durch Merkschwäche werden Sachen verlegt und unliebsame Personen des Diebstahl bezichtigt.

Vergiftungswahn......Essen, Medikamente,Gas ......sagt ihm die Stimme er soll die Medikamente nicht nehmen dann wird er sie auch nicht nehmen in den meisten Fällen.

Eifersuchtswahn.......eigen sexuelle Unfähigkeit wird durch Vorwürfe an den Partner kompensiert.

Entstehungsbedingungen

Erbfaktoren nicht gesichert

körperliche Leiden....Scherhörigkeit,grauer Star, Alkoholismus......

Persönlichkeitsfaktoren......Mißtrauische Personen, erfolglose Personen..

Jetzt mal ein krasses Beispiel hört er die Stimme er muß die Hunde quälen wird er es machen denn er will ja das die Stimme aufhört.Die ständige Angst täglich zu haben ist sehr schlimm .Kleine Feder du hast echt viel mitgemacht.

Es ist leider nicht bewiesen ob das etwas mit dem Übersinnlichen zu tun hat.Ich weiß nur das es für die Personen nicht einfach ist.

Liebe Grüße pfeifende Haube

Liebe ist alles
 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 15:55


Danke spechtle für deine Gedanken zu meinen Fragen. Jetzt will ich auch nicht über die schweren Fälle reden, die Medikamente brauchen und nicht mehr fähig sind ohne Therapie und ohne Aufsicht zu leben. Sondern über die Menschen, die zwar "pathologisch" auffällig sind, aber mit ihren "imaginären" Begleitern gut zurecht kommen, dabei keine Angst verspüren und auch keine Medikamente nehmen. Wir können doch nicht einfach sagen, die sind krank und fertig, wenn wir nicht in ihren Schuhen gelaufen sind.

 Zum Beispiel Kinder haben oft unsichtbare Freunde. Sie spielen mit denen und halten intensive Dialoge. Wobei die Erwachsenen diese weder sehen noch hören können. Und wir behaupten da nicht die Kinder sind schitzophren. Kann es sein, dass diese Menschen sich mit Wesen aus einem anderen Universum unterhalten? Ich nehme hier Bezug auf andere Universen, weil unsere Wissenschaftler das auch tun, um unser Universum, wie es ist, zu erklären. Oder ist es einfach eine andere Ebene in unserem Universum mit der man unter bestimmten Voraussetzungen Kontakt aufnehmen kann? Wie denkt ihr darüber?

LG Kleine Feder


 
     
Grey Owl



Senator
527 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 17:44


Hm ...

ein anderes Universum wäre dann ja ein Paralleluniversum.
Ob es soetwas gibt weiß man nicht.
Das Paralleluniversen sind auch nur ein gedanklicher Schachzug, weil man sonst erklären müßte... warum unser Universum bis auf 10 hoch 58 Stellen genau abgestimmt ist... damit es so besteht , wie es jetzt besteht.
Denn in allen anderen Fällen wäre es schon längst auseinander geflogen ... oder wieder in sich zusammen gesackt.

10 hoch 58 ... das ist eine 1 mit 58 Nullen dahinter,,, und da würde man sich dann zweifelsfrei fragen müssen ... wie jetzt ... erschaffen??
Also greift man zu einem Trick ... um nicht an eine Schöpfung glauben zu müssen ... und das ist der Trick mit den "Paralleluniversen".

Wir wissen nicht ob es welche gibt ... und noch schlimmer ... wir werden mit ihnen niemals in Interaktion treten ... und wir werden es niemals erfahren.

Hier ein sehr gutes Video dazu :
www.youtube.com/watch?v=CodAEK7gb0s

Grey Owl


 
     
Adlerkrieger



Adeliger
274 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 18:09


Mh... Und wieso glaubst du das wir nie mit ihnen in Kontakt treten können? Ich bin sogar sehr sicher das das irgendwann möglich ist. Und sogar jetzt gibt es vielleicht schon die ein oder andere Möglichkeit. Ich persönlich weiß jedenfalls nicht warum es nicht gehen sollte.

 

Mfg, Adlerkrieger


 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 18:20


Ich glaube schon, dass das irgendwie funktioniert. Hier mal ein paar interessante Informationen dazu:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2009/10/forscher-berechnen-die-anzahl-moglicher.html

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/06/michio-kaku-menschen-konnten-eines.html

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/beweise-fur-ein-universum-vor-dem.html

Ich wüsste sonst keine Erklärung für die Kontaktaufnahme.

LG Kleine Feder

 


 
     
Grey Owl



Senator
527 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 19:58


Nun...

um mit irgendetwas in Kontakt treten zu können müßte man erst einmal wissen ob es existent ist ... oder nicht.
Man muß Informationen über dieses "Etwas" erhalten.

Bislang ist das nicht geschehen, sonst wüßten wir es .
Und etwas zu glauben, wie es in diesem "Grenzwissenschafts-blog" angepriesen wird, bringt uns auch nicht weiter.

Und so sehr ich auch meine Augen anstrenge...
und auch die Gravitationsgesetze zu rate ziehe ... ich sehe da draußen kein Paralleluniversum... ihr etwa ?? Jedenfalls zeigt es sich uns nicht ... ich merke nichts davon ... die Wissenschaft merkt auch nichts davon... mein Hund auch nicht ...

also bleibe ich da erst einmal "locker" ... und bringe nichts ins Spiel das ich nicht benennen kann.

Aber, natürlich hat da die Parawissenschaft die besseren Karten .

Grey Owl




 
     
Kleine Feder



Adeliger
360 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 20:18


Hallo Grey Owl,

du hast mal in Erfahrungsberichte dein Erlebnis gepostet. Du erinnerst dich ... der Mann an der Brücke ... du als Kleiner Junge mit deiner Oma. Würdest du das nicht in diese Kategorie der Paralleluniversen stecken? Oder wie hast du dir dieses Erlebnis erklärt. Es kann ja auch sein, dass du eine ganz andere Sichtweise auf solch ein Erlebniss hast. Die würden mich aber sehr interessieren.

LG Kleine Feder


 
     
Grey Owl



Senator
527 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 20:59


Susann ...

Du bringst hier ein Wort ins Spiel das es in dieser Situation nicht gibt ... und nie gab ... nämlich Erklärung.
In Erklärung steckt der Aspekt "klar"... und klar war und ist da nichts... absolut gar nichts.
Daher kann ich auch keine Erklärung anbieten ... höchstens Mutmaßungen.

Und die fangen bei :
a ) Engel ... an
gehen über b) Einbildung und Fehlinterpretation
gehen über c) völlig normaler Typ den ich nur nicht kannte
und hören irgendwo bei d) Zeitsprung
und e) Tagtraum

auf.

Damals war ich ein Knabe mit lockigem blondem Haar, mit kurzer Hose und Holzgewehr... und einfach zu doof zu fragen "Hey, wer bist du denn eigentlich" ... dann müßten wir jetzt nicht rätseln. Jedenfalls sah der Typ recht irdisch aus ... wenn auch modisch elegant... also sein Schneider war gut. Er trug auch keinen "Spaceanzug"... war nicht verschwommen... sprach ein erstklassiges Hochdeutsch...

Ich habe keine "Erklärung" ... es kann alles ... oder auch nichts ... gewesen sein.
Eventuell wars ja der Weihnachtsmann auf Urlaub und wollte mal sehen was ich noch so gebrauchen kann ??? Den "Vorfall" kann ich mir nicht erklären ... bedeutet jedoch nicht das da sonstwas im Spiel war...

Grey Owl


 
     
Adlerkrieger



Adeliger
274 Beiträge

RE: Eine etwas andere Sichtweise auf Geisterscheinungen..., 13 Feb. 2012 21:15


Naja Eulerich (irgendwie gefällt mir die Bezeichnung immer besser.  Aber da drängt sich mir die Frage auf wie man eine männliche Eule eigentlich nennt!?), nur weil du und andere Leute Dinge die auf ein Paralleluniversum schließen nicht sehen/spüren können heißt das nicht das sie nicht da sind, es ist aber somit auch nicht beweisbar. Hier beißt sich die Katze wirklich in den Schwanz... Es gibt Dinge die dafür und auch Dinge die dagegen sprechen. Vielleicht ist das ganze auch eine Frage des Glaubens, eben wie bei Religion.

 

Vielleicht existieren ja Wurmlöcher die zu gewissen Paralleluniversen führen... und dort ist die Zeit dann anders. Deshalb auch die eigenartige Kleidung des Mannes. *achselzuck* Und nur weil wir diese Möglichkeiten in ein Paralelluniversum zu treten noch nicht gefunden haben (oder haben wir sie schon gefunden und es wird nur geheim gehalten) muss das nicht für die andere Seite gelten... Aber wie schon gesagt, Beweise gibts da eh keine, nur Hinweise.

 

Hach, wie ich es hasse keine Gewissheit zu kriegen über eine Sache die mich interessiert!

 

Mfg, Adlerkrieger


 
     
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